AGB

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN
 
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend "AGB") gelten im Sinne von Art. 384 des polnischen Zivilgesetzbuchs für den gesamten Geschäftsverkehr des Sprachdienstleisters Sine Qua Non Maciej Zgondek mit Sitz unter der Adresse Skarżyńskiego 11/14, 02-377 Warschau, Polen (nachfolgend "Auftragnehmer") mit seinen Kunden (nachfolgend "Auftraggeber").
 
Indem der Auftraggeber die vom Auftragnehmer angebotenen Dienstleistungen beansprucht, nimmt er die vorliegenden AGB in vollem Umfang vorbehaltlos an.

§ 1
Der Auftragnehmer führt die von den Auftraggebern erteilten Aufträge über Sprachdienstleistungen aus.
 
§ 2
Der Auftragnehmer hat Anspruch auf ein Honorar für seine Dienstleistungen, das mit jedem Kunden individuell vereinbart wird.
 
§ 3
Gemäß den vom Verband der Polnischen Übersetzer und Dolmetscher festgelegten Regeln werden unbeglaubigte Übersetzungen nach Normseiten à jeweils angefangene 1600 Anschläge (einschließlich Leerzeichen) abgerechnet. Die Berechnungsgrundlage für beglaubigte Übersetzungen stellt hingegen gemäß der Verordnung des polnischen Justizministers über die Vergütung von vereidigten Übersetzern und Dolmetschern eine Normseite à jeweils angefangene 1125 Anschläge (einschließlich Leerzeichen) dar.
 
§ 4
Dolmetschereinsätze, darunter Einsätze von vereidigten Dolmetschern, werden nach Halbtagespauschalen à jeweils angefangene 4 Stunden abgerechnet.
 
§ 5
Die Berechnungsgrundlage für sonstige Dienstleistungen wird mit jedem Kunden individuell vereinbart.
 
§ 6
Aufträge über Sprachdienstleistungen werden vom Auftraggeber ausdrücklich per E-Mail erteilt (an die Adressen: biuro@sine-qua-non.pl oder maciej.zgondek@sine-qua-non.pl). Erteilte Aufträge werden vom Auftragnehmer angenommen oder abgelehnt. Aufträge können nicht stillschweigend erteilt oder angenommen werden.
 
§ 7
Eine Stornierung von Dolmetschaufträgen wird wie folgt berechnet:
a) Stornierung bis 7 Tage vor Dolmetschereinsatz: 50% des Rechnungsbetrags;
b) Stornierung bis 48 Stunden vor Dolmetschereinsatz: 75% des Rechnungsbetrags.
Bei kurzfristigeren Stornierungen ist der volle Rechnungsbetrag fällig. Dies gilt sowohl für die Kosten der Dolmetscher als auch die der Konferenztechnik und der Techniker.
 
§ 8
Ein Übersetzungsauftrag kann nur ausnahmsweise widerrufen werden, sofern der Übersetzer mit der Arbeit noch nicht angefangen hat.
 
§ 9
Zu dem dem Auftragnehmer gebührenden Honorar ist die Mehrwertsteuer im gesetzlichen Umfang hinzuzurechnen.
 
§ 10
Das in § 2 genannte Honorar ist vom Auftraggeber innerhalb von 7 Tagen nach Erhalt der Rechnung bar zu zahlen oder auf das in der Rechnung genannte Bankkonto zu überweisen. Der Auftragnehmer und der Auftraggeber können auf die in § 6 genannte und für die Erteilung und Aufnahme von Aufträgen vorgesehene Art und Weise eine abweichende Zahlungsfrist vereinbaren.
 
§ 11
Rechnungen werden vom Auftragnehmer innerhalb von 7 Tagen nach Erbringung der Sprachdienstleistung ausgestellt. Der Auftragnehmer und der Auftraggeber können auf die in § 6 genannte und für die Erteilung und Aufnahme von Aufträgen vorgesehene Art und Weise eine abweichende Frist vereinbaren, innerhalb derer Rechnungen ausgestellt werden.
 
§ 12
Der Auftragnehmer darf sich zur Ausführung aller Aufträge Dritter bedienen (nachfolgend "Unterauftragnehmer").
 
§ 13
Der Auftraggeber verpflichtet sich, die Unterauftragnehmer ohne die Vermittlung des Auftragnehmers nicht zu beschäftigen.

§ 14
Wird ein Auftrag fehlerhaft ausgeführt, ist der Auftraggeber berechtigt, innerhalb von 7 Tagen durch den Auftragnehmer unentgeltliche Nachbesserungen vornehmen zu lassen. Erfolgt nicht spätestens innerhalb von 7 Tagen nach Ausführung des Auftrags eine schriftliche Rüge, gilt die Leistung als vertragsgemäß erbracht und vorbehaltslos angenommen.

§ 15
Sofern nicht etwas Anderes gesetzlich zwingend vorgeschrieben ist, beschränkt sich jegliche Haftung des Auftragnehmers auf die Höhe des jeweiligen ausgezahlten Auftragshonorars. Der Auftraggeber verzichtet auf alle sonstigen Schadensersatzansprüche, die ihm zustehen könnten.
 
§ 16
Im Übrigen gelten die Vorschriften des polnischen Zivilgesetzbuches.
 
§ 17
Abweichende Vereinbarungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Die Änderung der Schriftformklausel bedarf zu ihrer Wirksamkeit ebenfalls der Schriftform.
 
§ 18
Sollten sich eine oder mehrere Bestimmungen der AGB als ganz oder teilweise unwirksam erweisen, so lässt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung soll eine Bestimmung treten, die der ursprünglichen Bestimmung wirtschaftlich am nächsten kommt.
 
§19
Die AGB unterliegen dem Recht der Republik Polen. Gerichtsstand ist Warschau.
 
§ 20
Sollten die polnische, die englische und die deutsche Fassung der AGB voneinander abweichen, so hat die polnische Fassung Vorrang.